Livernose Ridgebacks ...

... und wenn sie die Augen öffnen, sind diese stechend hellblau ... herzlich willkommen!

Diese wunderschöne und einzigartige Rasse der «lion dogs» ist wie keine andere Hunderasse so eng mit der Geschichte Afrikas verbunden. Rhodesian Ridgebacks sind echte Afrikaner   —   wachsam und groß.

Dem Rhodesian Ridgeback Livernose fehlt im Gegensatz zum Blacknose die schwarze Farbpigmentierung. Diese wird durch ein hell bis dunkelbraun oder eine leberfarbene Färbung ersetzt. Der Fang und der Rumpf ist (oder erscheint) etwas lang gestreckter und eleganter als beim Blacknose Ridgeback. Der Gesichtsausdruck wirkt mit seinen bernsteinfarbenen Augen sehr markant. Die Fellfarbe variiert von einem hell-weizen (wheaten) über ein rot-weizen (red-wheaten) bis zu einem dunkelrot-weizen (dark-red-wheaten).

Wenn Livernose Ridgebacks die Augen öffnen blicken sie in stechend hellblaue Augen, was phantastisch aussieht und unvergessen bleibt! Die Augenfarbe färbt sich in den nächsten Wochen und Monaten von hellblau über blau, blaugrau bis schlußendlich zu einer Bernsteinfärbung um. Blacknose Ridgebacks kommen mit dunklen Augen, die dunkel bleiben zur Welt.

Ein Rhodesian Ridgeback ist ohne jeden Zweifel schon ein hochintelligenter Hund. Livernose Ridgebacks dagegen scheinen einen noch sensibleren, intelligenteren und feinfühligeren Charakter zu besitzen. Sie sind sanfter und noch ausgeglichener als Blacknose Ridgebacks. Ihr freundliches und gutmütiges Wesen widerspricht allerdings nicht ihrem Beschützerinstinkt. Dies kann allerdings nur jemand verstehen, der in seinem Leben schon einmal einen Livernose Ridgeback zum Weggefährten hatte.

Der FCI-Standard beschreibt den Ridgeback als «würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Agressivität oder Scheu». Er wurde von Francis R. Barnes 1922 in Bulawayo, Rhodesien (heute: Zimbabwe) entworfen (basierend auf dem Standard für Dalmatiner) und im Februar 1926 von der SAKU (KUSA) offiziell anerkannt (dies nur als kleiner Ausflug in die Geschichte).

Rhodesian Ridgebacks werden als Jagdhunde für Fährten- und Schweißarbeit, als Mantrailer oder Rettungshunde eingesetzt. Sie sind für Hundesportarten wie Agility, Apportieren (Dummyarbeit), Obedience oder Lure-Coursing geeignet, sowie auch als hervorragende Reitbegleithunde, aber auch in der Rolle eines «einfachen Familienhundes» fühlen sie sich wohl und sind Kindern sehr zugetan.

Lernen Sie auf den nächsten Seiten mehr über Themba kennen, seine Abstammung, Ausstellungs-und Leistungserfolge.
Gewinnen Sie einen Eindruck davon, was es heißt, sein Leben mit einem (oder mehreren) Rhodesian Ridgeback(s) zu teilen.

«... ein Ridgeback hält Fußgänger auf ... ein Livernose den ganzen Verkehr!»

(Michael Schardt, http://www.okambara.net)